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Nachruf

Zur Heimkehr Hubert Feichtlbauers


Wir beide, Hubert und ich, sind im selben Jahr geboren. Wir beide glaubten nie daran, dass dieses schöne und auch weniger schöne Dasein alles ist. Wir beide glaubten/glauben daran, dass der Schöpfer des Universums, der liebende Gott, der Gott des Lebens ist. Und wie Millionen gläubige Menschen vertrauten wir stets darauf, dass er uns nicht dem lächerlichen Grab anheim gibt oder uns zu einer Handvoll Staub verkommen lässt. Und dennoch hat mich Huberts Heimkehr wie ein Fausthieb getroffen. Wie sehr hat es mich gefreut, mit ihm, dem blitzgescheiten und tiefgläubigen, aber auch so humorvollen Freund und seiner liebenswürdigen Frau Marietta beim "Heurigen" launige Gespräche zu führen. Er war höchst talentiert, hat ein reiches, volles, von der großen Öffentlichkeit anerkanntes Dasein gehabt.


Lieber Hubert, als gläubiger Mensch bis Du nun der glückliche Sehende dessen geworden, von dem unser gemeinsamer Herr und Freund Jesus sagte, dass es das unfassbare Glück schlechthin sein wird nach unserer zweiten, endgültigen Geburt beim Tod.

Lieber Hubert, es bleibt mir nur Dir traurig, aber auch voll der Hoffnung den Gruß nachzusenden: Auf Wiedersehen! Und für Marietta Kraft und Zuversicht zu wünschen. Denn jetzt erst kann er richtig, ohne irdische Beschränkungen leben und immer und überall bei Dir sein, bis zum Wiedersehen! R.S.


Deutschland: Gespräch nach umstrittener Diakonweihe


Zu einem klärenden Gespräch über eine umstrittene Diakonweihe haben sich der konservative Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, getroffen. Anlass des Gesprächs war die Weihe eines Kandidaten zum Diakon Ende Juni. Der Mann aus dem Erzbistum Bamberg war vor vier Jahren nach antisemitischen und rassistischen Vorfällen aus dem Würzburger Priesterseminar entlassen worden. Hanke verteidigte die Weihe als Akt der Barmherzigkeit, außerdem habe sich der junge Mann in der Zwischenzeit in psychotherapeutische Behandlung begeben. Das reichte dem Zentralratspräsidenten damals nicht aus; er sprach von einer erheblichen Belastung des Verhältnisses zur katholischen Kirche.

 


Indien: „Großer Schritt für die Frauen“


Der Oberste Gerichtshof Indiens hat am 22. August die islamische Schnell-Scheidung zum Verstoßen der Frau verboten. Eine Ehe zwischen Muslimen galt in Indien bisher als geschieden, wenn der Mann drei Mal innerhalb kurzer Zeit das Wort "Talaq" (Verstoßung) aussprach. Der Gerichtshof setzt sich zusammen aus einem Hindu, einem Christen, einem Muslim, einem Sikh und einem Zoroastrier. Eine der Klägerinnen, Shayara Bano, begrüßte die Entscheidung des Gerichts als "historisch" für muslimische Frauen. "Ich appelliere an das Volk, die Entscheidung des Obersten Gerichts zu akzeptieren", sagte sie nach der Urteilsverkündung. Premierminister Narendra Modi twitterte, die Entscheidung sei "historisch". Familienministerin Maneka Gandhi bezeichnete das Urteil als "großen Schritt für die Frauen".


 

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